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Vorrunde Heinz-Hermann Schaap Cup v. 03.07.2026 in Kervenheim

David gegen Goliath in Kervenheim: Eine epische Lehrstunde

Nach intensiver, diplomatischer Absprache beider Teams wurde das Match zwischen Kervenheim 2 und der SG Uedem heldenhaft vom 04.07. auf den 03.07. verlegt. Ein bürokratisches Meisterwerk schon vor dem ersten Stoß.

Für das favorisierte Kervenheimer Trio warfen sich Werner van Dongen, Karl-Heinz Schmithuisen und Christian Schmithuisen in Schale. Ihnen gegenüber stand die mutige Reisegruppe der SG Uedem, bestehend aus Ben Labudda, Rene Stalder und Holger Bieck.

Die gute Nachricht vorweg: Die SG Uedem konnte an diesem Abend gleich zwei Dinge gewinnen!

  1. Das psychologische Duell beim Ausstoßen: Holger bewies maximales Fingerspitzengefühl und konnte Christian zumindest in diesem kleinen Duell bezwingen. Aus rein taktischen Gründen verzichtete Holger jedoch großzügig auf sein Anstoßrecht und überließ Christian gerne den Vortritt.
  2. Einen gigantischen Berg an Erfahrung: Das war es dann nämlich auch mit den Geschenken. Insbesondere die Billardkunst von Christian sorgte oftmals für staunende Gesichter.
    Die Kervenheimer Hausherren ließen nichts anbrennen und verbuchten alle Spiele kurz und schmerzlos für sich.

Somit blieb eine sportliche Sensation für die tapfere Spielgemeinschaft aus Uedem und die mitgereisten Edelfans zwar aus, dafür wurde die traditionell hervorragende Beziehung zu den „Laubfröschen“ aus Kervenheim bei dem einem oder anderen Kaltgetränk zementiert.

Wer verliert, hat trotzdem Spaß und der Sieger zahlt im besten Fall die nächste Runde!

Vorrunde Dreiband Doppel 19.06.2026 in Kellen

Drama, Drama, Dreiband: Der Thriller von Kellen

Am 19.06. wurden die heiligen Hallen des Restaurant Georgios (Heimat der Billardfreunde Kellen)  zum Epizentrum des Nervenkitzels. Im Dreiband-Doppel trafen die absoluten Favoriten von Laubfrosch Kervenheim 1 auf die wagemutigen Queuekämpfer der Spielgemeinschaft Uedem.

Die Rollenverteilung vor dem Match war klarer als frisch polierte Billardkugeln: Klaus Cleve und Rainer Kürvers gingen als absolute Favoriten ins Rennen. Aber wie sah es mit Armin Kramme und Holger Bieck aus? Nun ja, sie hatten zumindest die Queues dabei und galten als die klassischen Außenseiter.

Das grüne Tuch brennt

Aber… manchmal kommen Dinge ganz anders. Armin Kramme fackelte nicht lange und brachte die Spielgemeinschaft direkt mit dem Aufsatzball in Führung. Was folgte, war kein Billardspiel, sondern eine emotionale Achterbahnfahrt, bzw. Achterbahnfahrten. Die Führung wechselte schneller als die Meinungen der Zuschauer zur Partie. Selbst einen dramatischen Zwei-Punkte-Rückstand steckten Armin und Holger locker weg.

In der 20. Aufnahme passierte dann das Unfassbare: Die Außenseiter gingen mit 9:8 in Führung! Der Sensationseffekt war greifbar. Nur noch ein einziger mickriger Punkt fehlte zu einer historischen Geschichte.

Das Pech der Tüchtigen und ein genialer „Klotzer“

Doch wer die Rechnung ohne Rainer Kürvers macht, hat die Rechnung ohne den Bäcker gemacht. Mit einem absolut sehenswerten Punkt glich er eiskalt zum 9:9 aus. Und ab da verließ Armin und Holger das Glück, das man sich eigentlich redlich verdient hatte. Sagen wir es, wie es ist: Die Bälle hatten plötzlich ihren eigenen Kopf. Sie schrammten millimeterknapp vorbei, machten physikalisch unlogische Kurven und weigerten sich strikt, das zu tun, was Armin und Holger ihnen per Queue befahlen.

In der 26. Aufnahme schlug dann die Stunde von Klaus Cleve. Mit der gelben Kugel zauberte er nicht nur einen klassischen Dreibänder auf den Tisch, sondern setzte mit einem fulminanten „Klotzer“ den Schlusspunkt zum 9:10-Endstand. Die Favoriten hatten den Kopf gerade noch so aus der Schlinge gezogen.

Das Beste kommt zum Schluss: Griechische Versöhnung

Nachdem der Puls der Beteiligten wieder in den Normalbereich gesunken war, ging man blitzschnell zur wichtigsten Disziplin des Abends über: der Gemütlichkeit. Bei Bergen von leckerem Essen aus dem Restaurant Georgios wurde der Frust einfach kollektiv weggelacht. Das ist Billardgemeinschaft in Reinform – am Billardtisch wird gekämpft, am Restauranttisch ist Gemeinsamkeit.

Ein fettes Dankeschön geht an dieser Stelle an Johann Tönisen und Werner Prächter von den BF Kellen. Die beiden Organisationstalente hielten im Hintergrund alle Fäden zusammen und sorgten dafür, dass sich die Spieler voll und ganz auf das Verfehlen (oder Treffen) der Kugeln konzentrieren konnten.

Ein Abend, ein Beweis: Billard ist vielleicht nervig für die Nerven, aber verdammt gut für die Gemeinschaft.

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Hallo liebe Billardfreunde, hier findet ihr die Zwischenergebnisse der Einzelmeisterschaften :